Europas Blicke auf Asien
Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Asien, einer der dynamischsten und zugleich vielschichtigsten Wachstumsregionen der Erde. Nach einem rasanten Wirtschaftswachstum wurden viele Länder Ost- und Südostasiens Ende der 90er Jahre von einer Wirtschafts- und Finanzkrise heimgesucht. Die wirtschaftliche Bedeutung Asiens ist jedoch unumstritten und ebenso sein politisches Gewicht. Das 21. Jahrhundert soll das „asiatisch-pazifische Jahrhundert“ werden.
e-Demokratie und EU
Jeder in Europa kann die Website http://evote.EU2003.gr besuchen und seine Ideen, Meinungen und Vorschläge im Hinblick auf die gegenwärtige und zukünftige EU mit anderen Menschen austauschen. Mit E-Vote hat die griechische EU-Präsidentschaft ein neues Experiment gestartet, das Internet und neue Technologien zu nutzen, um mehr Menschen in die Diskussionen und den Entscheidungsprozess der EU einzubeziehen.
Quo vadis Europa?
Noch vor wenigen Monaten war Europa im Hoch. Die Europäische Union hatte einen historischen Schritt geschafft und die Spaltung Europas überwunden. Mit der Erweiterung um 10 Länder war die EU dem Anspruch, ganz Europa zu umfassen, näher gekommen. Parallel dazu wurde mit dem europäischen Konvent ein mutiger Schritt gesetzt, die Reform der EU voran zu treiben. Mit einer europäischen Verfassung soll das Dickicht der europäischen Verträge gelichtet werden und das Gefüge der europäischen Institutionen für die Bürger durchschaubarer werden.
Wie so oft in Europa gab eine Krise den Anstoß für eine Erfolgsgeschichte. Anfang der 80-er Jahre wurde die Idee zur Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes ohne Grenzen geboren. Der damalige Präsident der EU-Kommission, Jacques Delors, war wesentlicher Verfechter des Versuches, die damalige „Eurosklerose“ mit dem Binnenmarktprogramm „Europa 92“ zu überwinden. Mit dem Weißbuch zur Vollendung des Binnenmarktes gab die Kommission den entscheidenden Anstoß.
Graz - Kulturhauptstadt Europas
Kultur ist ein wichtiges Fundament Europas. Auch wenn die Europäische Union ursprünglich wirtschaftliche Wurzeln hatte, wird schon dem Architekten der Montanunion Jean Monnet der Gedanke zugeschrieben, könnte er nochmals mit der Einigung Europas beginnen, hätte er mit der Kultur angefangen. Tatsächlich stehen am Anfang des historischen Europa Namen wie Athen, Rom, Kreta, deren Ruf auf ihren kulturellen Leistungen beruht.
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Wir verstehen uns als Vorreiter für ein vereintes Europa und arbeiten seit 1951 für diese Idee. |