Mit diesem Zitat vom ehemaligen Bürgermeister von Straßburg und großen Europäer, Pierre Pflimlin, eröffnete die Verwalterin des Europahauses Christine Hofmeister den Festakt „20 Jahre Freundschaftsverein BAranya-STEIermark – BASTEI“ und hängte an, dass ganz sicher im Europahaus Neumarkt Europa zu einer lebendigen Realität wird und das beweisen 20 Jahre grenzenlose Freundschaft zweier Länder.
Max Wratschgo, Präsident der BASTEI Steiermark erinnerte in seiner Festrede zum BASTEI-Jubiläum auch an 20 Jahre „Fall des Eisernen Vorhangs“. Er zog Bilanz über die Anfänge der Zusammenarbeit der Steiermark mit dem südungarischen Komitat Baranya und der Gründung des Freundschaftsvereines BASTEI (BAranya-STEIermark) mit Unterstützung des damaligen Landeshauptmannes Josef Krainer, Landesamtsdirektor Gerold Ortner und Landesjugendreferenten Dr. Wulfing Rajakovics und über die Schwerpunkte der Aktivitäten in dieser Zeit.
Der Präsident der BASTEI in Ungarn, Dr. Laszlo Schmidt, betonte, seit 20 Jahren steht eine unsichtbare Brücke zwischen den Regionen Baranya und Steiermark. Diese verbindet die zwei Regionen durch persönliche Kontakte vieler Menschen und hob vor allem die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen von Schulen, Kunst und Wissenschaft hervor. Die seit 1992 jährlichen 8-Tage-Treffen im Karl Brunner Europahaus gestalteten sich neben Gesprächen, Ausflügen in der Steiermark, auch schöpferisch und seit dieser Zeit findet am Ende der Woche eine Kreativ-Ausstellung statt.
Präsident Dr. Schmidt brauchte zum Ausdruck, dass die Aktivitäten der BASTEI in der Steiermark wesentlich intensiver seien, als in Ungarn und dankte den steirischen Freunden für ihre intensive Zusammenarbeit.
Die Festveranstaltung wurde musikalisch von den Geschwistern Moitzi und den Jungen Kulmer Schuhplattlern umrahmt. Typisch ungarische Spezialitäten trugen zum gemütlichen Ausklang bei.
Die alljährliche Ausstellung konnte wieder in der Volksbank Neumarkt präsentiert werden.
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