Schon zu Tradition gehört das Internationale Minderheitenseminar, das in diesem Jahr zum 40. Mal durchgeführt wurde und mit interessanten Vertretern aus Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Bosnien, Südtirol, Deutschland und Österreich besetzt war. Unter den Gästen konnte BO Max Wratschgo auch den Kärntner Landtagspräsidenten Josef Lobnig begrüßen.
Eröffnet wurde das Minderheitenseminar mit einer Ausstellung „Naive Malerei auf Holz“
Von Doina und Gustav Hlinka aus dem Banater Bergland/Rumänien durch Bürgermeister Reinhardt Racz. ...mehr Fotos im Fotoalbum...
Eine musikalisch beschwingte Begleitung wurde von den Geschwistern Kraxner geboten.
Einleitend wurde eine gemeinsam mit dem ehemaligen slowakischen Premierminister Alexander Varga und MR Dr. Heinz Tichy vom Wissenschaftsministerium herausgebrachte Jubiläumsbroschüre unter dem Motto „Lebendige Vielfalt“ vorgestellt. Diese Broschüre kann im Büro 8330 Feldbach, Jahnweg 5, angefordert werden.
Zum Thema „Mehrsprachigkeit als Symbol“ diskutierten Botschafter Dr. Valentin Inzko - dessen Vater vor 40 Jahren bereits im Europahaus gesprochen hat, Marjan Pipp vom Slowenischen Kulturinstitut in Wien und Marjan Sturm von Slowenischen Zentralverband, der zum Ausdruck brachte: Wenn die EU ein Friedensprojekt ist, dann sei sprachliche Vielfalt ein entscheidender Schritt dorthin,
Ein wesentlicher Identifikationsfaktor bei Minderheitenangehörigen außer der Sprache ist das verstärkte Geschichtsbewusstsein, sagte Mag. Martin Zsivkovits als Vertreter der burgenländischen Kroaten.
Rückblickend auf die Anfänge der Minderheitenseminare zur Südtirol-Problematik konnten Dr. Walter Weiss aus Bozen und unser Tiroler Landesobmann OSR Erich Wörister einhellig positive Ergebnisse in der Südtirol-Frage aufzeigen. Das Land Südtirol lebt im Wohlstand, bietet drei Volksgruppen – den deutschsprachigen Südtirolern, den Ladinern und Italienern Heimat und friedliches Zusammenleben.Die schon zur Tradition gewordene Hl. Messe im Schlosshof des Europahauses wurde vom St. Mareiner Kirchenchor musikalisch umrahmt. Eine interessante Begleitung wurde von Nikolaus Rudolf Pilly aus dem Banater Bergland mit einer „singenden Säge“ geboten. ...mehr Fotos im Fotoalbum...
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