Forschung sichert die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft
Experten und Strategen sind sich einig, dass gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verstärkt in Bildung und Forschung investiert werden muss. Diese Strategie ist gerade für Europa  in der globalen Konkurrenz  überlebensnotwendig. Das war ein zentrales  Ergebnis einer Informationsveranstaltung der EFB in Zusammenarbeit mit der Bezirkskammer für Land- und Forstwirtschaft Feldbach und Murau,  im Saal der Raiffeisenbank Feldbach,  bzw. im Europahaus Neumarkt. Max Wratschgo von der EFB und Kammerobmann Peter Riedl, Feldbach bzw. Leader-Geschäftsführer Harald Kraxner, Murau,  konnten vor zahlreichem Publikum auf die lange Tradition dieser Informationsveranstaltung hinweisen.  Das Ziel ist, landwirtschaftliche Fachinformation in einen europäischen Zusammenhang eingebettet zu bieten.
Hofrat  Mag. Dr. Anton Hausleitner vom Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein  betonte dabei, dass  Bildung und Forschung  gemeinsam unabdingbare Voraussetzung dafür sind, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und zu meistern. Exzellente Forschung kostet aber auch sehr viel Geld; aus diesem Grund wurde leider auch die Agrarforschung in der Vergangenheit sträflich vernachlässigt.  
Neben der medizinischen Forschung wird aber gerade  die Agrarforschung das Leitthema der Zukunft sein. Die Bedeutung für die gesamte Gesellschaft ist so hoch wie nie zuvor. Verantwortlich dafür ist  vor allem die Welternährung bei gleichzeitig starkem Rückgang der verfügbaren Produktionsflächen. Durch die Globalisierung entsteht ein besonderer Druck auf die „Ländlichen Räume“. Die Qualitätsansprüche an die Produkte, das veränderte Umweltbewusstsein, der Klimawandel aber auch die Erwartungen hinsichtlich der Energieversorgung  sind die Herausforderungen, denen sich die europäische Landwirtschaft gegenüber sieht. Ein unaufhaltsamer Strukturwandel ist die ernüchternde Folge davon.
Aktuelle Änderungen im Steuerrecht für Land- und Forstwirte wurden von Mag. Manfred Kleinschuster in Feldbach erörtert. Durch die Einheitswertneufeststellung und auch durch die neuen Regelungen für die steuerliche Beurteilung von Land- und Forstwirten müssen sich zahlreiche Betriebe von der bisher angewandten Vollpauschalierung verabschieden. Das Absinken der Einheitswertgrenze auf EUR 75.000,00 und die Einführung von zusätzlichen Grenzen zwingen zum Umstieg in die Teilpauschalierung bzw. in die Buchhaltung. Welche Auswirkungen die Überschreitung einzelner Grenzen auf die steuerliche Gewinnermittlung hat, wurde von Mag. Kleinschuster dargestellt.

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2013-02 03-Europa-StimmeEuropatag 2013 „So viel Europa war nie!“, sagte der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck bei seiner Europarede in Berlin. Das war doppeldeutig gemeint. Dass wir heute in Europa so eng zusammen gewachsen sind, erleben viele Menschen angesichts der Krise manchmal schon als Belastung. „In einigen Mitgliedstaaten fürchten die Menschen, dass sie zu Zahlmeistern der Krise werden. In anderen wächst die Angst vor immer schärferen Sparmaßnahmen und sozialem Abstieg. Geben und Nehmen, Verschulden und Haften, Verantwortung und Teilhabe scheinen vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr richtig und gerecht sortiert in der Gemeinschaft der Europäer“, sagte Gauck.
Als die Europäische Union im Dezember den Friedensnobelpreis erhielt, haben die Festredner Europa als Friedensprojekt gewürdigt. Nach dem zweiten Weltkrieg kam die Überzeugung von Politikern wie Bevölkerung in drei Worten zum Ausdruck: „Nie wieder Krieg!“ So, wie Europa nach dem Zweiten Weltkrieg vor allem ein Friedensprojekt war, so war es nach 1989 vor allem ein Freiheitsprojekt.
Keine Generation vor der heutigen Jugend hat so viel Grund, sagen zu können: Wir sind Europa! Sie erlebt tatsächlich „mehr Europa“ als alle Generationen davor. Der Anfang war visionär. Bereits fünf Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schlug Frankreichs Außenminister Robert Schuman seinen europäischen Partnern die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vor. 

Frankreich und Deutschland wurden zu den großen Impulsgebern der europäischen Entwicklung. Aus ehemaligen Kriegsgegnern wurden Partner. Damals, 1950, war Jean Monnet der Vater dieser Idee. Sein Ziel: Die Sicherung des europäischen Friedens durch eine „Vergemeinschaftung“, die den Mitgliedern gleichzeitig rationalen Nutzen versprach. Der Gedanke war lange schwer umzusetzen, aber von großer politischer Weitsichtigkeit: Wenn die Wirtschaft verschmilzt, verschmilzt irgendwann auch die Politik. Allerdings geschieht das, wie man heute sieht, nicht automatisch und von alleine. Der institutionelle Rahmen, den sich Europa bis jetzt gab, wird gerade intensiv diskutiert.
Lange Zeit brachte die pragmatische Methode das Projekt Europa tatsächlich voran. Aber, um wieder Gauck zu zitieren: „Heute sind wir allerdings gezwungen, diese Art des Vorgehens grundlegend zu überdenken. Weil Entwicklungen ohne ausreichenden politischen Gesamtrahmen zugelassen wurden, sind die Gestalter der Politik bisweilen zu Getriebenen der Ereignisse geworden“. Das ist eine Aufforderung zum politischen Handeln und zu mehr Europa.
Mehr Europa muss aber auch heißen: Mehr europäische Bürgergesellschaft. 2013, im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger rufen die Autoren des „Manifests für eine Neugründung Europas“ in Anlehnung an ein berühmtes Wort die Europäerinnen und Europäer auf: „Frage nicht, was Europa für Dich tun kann, frage vielmehr, was Du für Europa tun kannst!“ Das kann ein Motto für den Europatag 2013 sein.

Hier zum Download!

europawoche2013Mittwoch, 8. Mai, 10 Uhr; Hartberg
Aula im Bundesschulzentrum: Hartberger Europa-gespräche ‘Quo vadis Europa‘; Mag. Günter Zgubic/  ehem. Leiter der brasilianischen Gefängnisseelsorge; Pater Leo Kuchar/als Jude Überlebender polnischer Konzentrationslager, zum Christentum konvertiert; katholischer Priester in der CSSR. Als Intelektueller im Zuge des Prager Frühlings inhaftiert; lebt jetzt in Wien und Bernhardsthal.
Moderation: OStR. Prof. Mag. Hans Trsek;
Musik: Schüler der BAKIP Hartberg

Mittwoch, 08. Mai, Graz
Schubertkino: Kostenlose Kinovorführung „Io sono Li - Shun Li und der Dichter" - Gewinnerfilm des LUX Film-preises 2012 Info:  www.europahaus-graz.at;
19.30 Uhr: Welcomedrink                   20.30 Uhr: Filmstart

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minderheitenseminar-17bis20-mai2013Internationales Minderheitenseminar 17.- 20. Mai 2013 (Pfingsten)
Europahaus Neumarkt   / Schloss Forchtenstein

Thema: Unionsbürgerschaft und ethnische Grundrechte



Programmübersicht:


Freitag, 17. Mai 2013
19.00 Uhr : Begrüßung und Einführung Dr. Heinz Tichy, Wien

Buchpräsentationen des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“:  „3 x Klagenfurt“ und
„Die Banater Berglanddeutschen: ein Handbuch”; Hrsg. und Vorwort: Waldemar Günter König, Karl Ludwig Lupşiasca und Erwin Josef Ţigla

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einladung-theatertage-gleisdorf-ausschreibung-2013Das Abenteuer: „Theater” ruft und ladet somit alle Theaterkinder ab dem 7. Lebensjahr recht herzlich zum Festival: „COOLisse” nach Gleisdorf ein, um
miteinander 2 Tage lang Theater zu spielen und sich auch gegenseitig kennen zu lernen. Wir freuen uns auf positive Anregungen, auf lustige Gespräche, auf
jede Menge “Kindertheater” und auf kleine und große Zuschauer.

Eingeladen sind alle Kindertheatergruppen aus dem schulischen und außerschulischen Bereich im Alter ab 7 Jahre. Alle Teilnehmer sollten, wenn möglich
beim gesamten Festival anwesend sein. Für die Verpflegung sorgt der Veranstalter.

Kindertheaterfestival
26. - 27. Juni 2013
Haus der Musik Gleisdorf

pdfeinladung-kindertheaterfestival-gleisdorf-ausschreibung-2013.pdf

Wir verstehen uns als Vorreiter für ein vereintes Europa und arbeiten seit 1951 für diese Idee.




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Europastimme Nr.2/3 2013

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A - 8820 Neumarkt / Steiermark
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